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Das leere Sprechzimmer und die dunkle Zeit der Medizin
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Das leere Sprechzimmer und die dunkle Zeit der Medizin

Ein EvidenzUpdate-Extra über Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und die Verantwortung der Ärzteschaft

Diesen Beitrag zitieren:
Nößler D, Maibaum T, Scherer M. Das leere Sprechzimmer und die dunkle Zeit der Medizin. EvidenzUpdate 2026;7:207. doi: 10.69156/POD.001/2026.09.00207

Guten Morgen! Heute gibt es eine Episode ohne Studie, ohne Metaanalyse, ohne Effektstärken und Konfidenzintervalle. Heute gibt es ein neues Format: das EvidenzUpdate Extra. Und darin sprechen wir über Nazis, über das Dritte Reich, über Zwangsarbeit im Gesundheitswesen und über die Frage, was das alles mit uns zu tun hat. Wir sprechen über das Erinnerungsprojekt „Das leere Sprechzimmer“. Und zu Gast haben wir Thomas Maibaum aus Rostock, der sich gemeinsam mit Kahina Toutaoui um das Projekt kümmert.

Veranstaltungstipp

Beim Kongress Gesundheit gestalten von 30.9.–2.11. in Göttingen gibt es die diesjährige Wanderausstellung des Projekts. Die findet ihr von Mittwoch bis Freitag in Seminarraum VG 1.105.

Und am Donnerstag, 1.10., von 11:45–13:15, findet im Hörsaal ZHG 006 das diesjährige Symposium zum Projekt statt: Zwangsarbeit in der NS-Zeit und die Rolle der Ärzteschaft

Unten gibt es unser Gespräch in Kürze, ein paar Größenordnungen, die in unserem Gespräch fehlten, einen Exkurs über ein „Abzeichen“ – und die Literatur zu einer Folge, die keine haben sollte. (Aufgezeichnet haben wir übrigens schon am 6. Mai 2026.)

Als Plus für alle Unterstützer gibt es unten

  • die kommentierte Literatur,

  • die Zusammenfassung unseres Gesprächs samt Exkursen und

Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+49-158-886-414-80), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de).

Und wenn es mal wieder schneller gehen muss, nutzt man die Kapitelmarken:

00:00:00 Intro
00:02:11 Was ist EvidenzUpdate Extra?
00:03:35 Warum Thomas Maibaum sich engagiert
00:05:42 Wie es zum Leeren Sprechzimmer kam
00:11:35 Das 2026er Thema: Zwangsarbeit
00:14:56 Zwangsarbeit im Gesundheitswesen
00:18:16 Wie kann man das “Wir” verstehen?
00:20:00 Die vielen Dimensionen von Zwangsarbeit
00:24:45 Eine Ökonomie der Perversion
00:30:45 Etwas, wovon damals niemand etwas wusste?
00:35:42 Ein Blick in die Gegenwart

Unser Gespräch in Kürze

🎙 Ein Format für Themen ohne Review

Für gewöhnlich kauen wir hier auf Studien und Ähnlichem herum. Es gibt aber genügend andere Themen, die wichtig sind, die uns interessieren und über die wir nachdenken wollen. Für diese Episoden gibt es ab sofort das „Extra“. Thomas Maibaum ist unser Premierengast in dieser Episode. Er ist Hausarzt in Rostock, Vorstandsmitglied der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und einer der beiden Köpfe hinter dem DEGAM-Erinnerungsprojekt „Das leere Sprechzimmer“; der zweite Kopf ist Kahina Toutaoui. Initiiert wurde das Projekt 2019/2020 von Sandra Blumenthal-Beier.

Warum engagiert sich Thomas Maibaum in dem Projekt? Zwei Beweggründe:

  • Die Ablehnung, dass in Mecklenburg-Vorpommern „die Blau-Braunen wieder ganz doll und groß werden“, ist ein persönlicher Grund.

  • Der fachliche ist älter: Er hat über die „Führerschule der deutschen Ärzteschaft“ in Alt Rehse promoviert. 81 dokumentierte Kurse, 9.000 Teilnehmer bis Kriegsbeginn, 210 identifizierte Referenten, darunter Himmler, Ley, Rosenberg und Leonardo Conti. Ziel war nie fachliche Fortbildung, sondern die Ausbildung nationalsozialistischer Gesundheitsführer.1

Seine Diss ist die erste Fußnote für eine Folge, die keine haben sollte. Die zweite lieferte Maibaum hinterher: Madeleine Albrights „Faschismus. Eine Warnung“.2

🕯 Sechs Städte, sechs Themen

Und warum die eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, hier die DEGAM, überhaupt so ein Erinnerungsprojekt? Sandra Blumenthal-Beier hat damals eine Leerstelle erkannt: Vertreibung und Verfolgung jüdischer Ärztinnen und Ärzte kamen im Fach und auch in der Fachgesellschaft praktisch nicht vor. Aus ihrer Idee und dem Impuls wurde im Herbst 2019 an einer Bar im hessischen Bad Orb eine Entscheidung: Erinnerung nicht abstrakt, sondern über Biografien und Praxen. Und immer mit dem Blick, dass im Nationalsozialismus die Arztpraxen leer wurden. Und mit der Mahnung, dass Praxen immer offen zu sein haben, für alle Menschen. Daher der Titel.3

Die Ausstellung wandert seither mit den DEGAM-Jahrestagungen und hat jedes Jahr ein eigenes Thema:

🚪 Fünf Türen ins Sprechzimmer

Im April gab es in Mariaspring bei Göttingen das Vorbereitungswochenende: dreizehn Leute zwischen 23 und 73, darunter ein Filmemacher, ein Ethnologe, eine Psychologin. Der (Be-)Fund ist die Systematik, dass Zwangsarbeit das Gesundheitswesen an fünf Stellen berührte:

  1. Zwangsarbeitende als Patienten, damit sie weiterarbeiten konnten. Der gebrochene Radius war ein ökonomisches Problem.

  2. Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder als Übungsfeld: Geburten üben, Säuglingsbehandlung üben, „weil es war ja nicht schlimm, wenn da etwas passiert“.

  3. Zwangsarbeitende als Personal im Gesundheitswesen, selten ärztlich, häufiger als Köche und Reinigungskräfte.

  4. Ärzte an der Rampe, die entschieden, wer gesund genug war, um ins Reich verbracht und dort ausgebeutet zu werden.

  5. Zwangsarbeitende, die vor leeren Sprechzimmern standen, weil die Leute, die dort gearbeitet hatten, vertrieben oder ermordet worden waren.

Man denkt bei Medizin und NS-Zeit zuerst an die Lagerärzte. Hier wird die Menschenverachtung aber zum Normalbetrieb.

🗣 Der Streit um ein Wort

Bei Punkt vier fällt ein „Wir Ärzte“. Aber müsse es nicht „die Ärzte der damaligen Zeit“ heißen? Ja. Aber: Das „Wir“ ist kein Versprecher, sondern Programm. Das Projekt ist eben nicht nur historischer Abriss, sondern zwangsläufig die Möglichkeit, eigenes heutiges Handeln zu reflektieren. Und „die kollektive Verantwortung“ ist kontinuierliche Arbeit, nicht Zustand oder schmuckes Label.

Wer wissen will, wie schnell der Abstand zwischen beiden „Wir“ schrumpft, schaue auf den Satz, mit dem der damalige AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Alexander Gauland 2018 vor der „Jungen Alternative“ zwölf Jahre wegwischte: Hitler und die Nazis seien „nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“.5 Dieser Sager fiel, nachdem sich Gauland zuvor zur Verantwortung der Deutschen für den Nationalsozialismus bekannt hatte.

⚖ Rassistisch und durchökonomisiert

Das System der Nazis war nicht nur rassistisch, es war betriebswirtschaftlich. Die Männer waren an der Front, jemand musste Soldaten und Bevölkerung ernähren und die Rüstungsproduktion am Laufen halten. Medizinische Entscheidungen fielen nach ideologischen und rassistischen Kriterien, aber auch nach der „Verwertbarkeit“ des Menschen, der vor einem stand.

Martin Scherer sieht darin eine „konsistente gemeinsame ideologisch verbrecherische Endstrecke“, die nur unterschiedliche Settings hat. Thomas Maibaum trennt es: Zwangsarbeit war in den seltensten Fällen darauf angelegt, Menschen zu vernichten, sondern sie arbeitsfähig zu halten.

Exkurs: Größenordnungen der Zwangsarbeit

Rund 13,5 Millionen Menschen wurden im Lauf des Krieges als zivile Arbeitskräfte, Kriegsgefangene oder Häftlinge nach Deutschland verbracht; höchstens 10 bis 20 Prozent von ihnen gelten als freiwillig.6 Im August 1944 waren 7,65 Millionen ausländische Arbeitskräfte im Reich, gut ein Viertel aller Beschäftigten. In der Landwirtschaft war nicht jeder dritte, sondern fast jeder zweite Beschäftigte eine ausländische Arbeitskraft: 2,75 von 5,92 Millionen, 46,4 Prozent. Untergebracht waren sie in schätzungsweise 25.000 Lagern und Sammelunterkünften für Zivilarbeiter, dazu kamen 5.000 bis 7.000 Kriegsgefangenenlager.7 Exakt zählen lässt sich das nicht.

Der Bruttotariflohn war formal derselbe wie für Deutsche. Die Hierarchie entstand über Steuerklassen, Sonderabgaben und Abzüge für „Kost und Logis“: Ein deutscher oder westeuropäischer Facharbeiter kam auf 40 bis 50 Reichsmark Auszahlung pro Woche, Polen und sogenannte Ostarbeiter auf ein paar Mark oder Groschen. KZ-Häftlinge bekamen nichts. Die Betriebe zahlten sehr wohl, ab Oktober 1942 vier Reichsmark pro Tag für Ungelernte und sechs für Facharbeiter. Den Großteil davon erhielt am Ende nicht die SS, sondern das Reichsfinanzministerium.6

Eine Zahl fehlt: Wie groß der Anteil der Zwangsarbeitenden im Gesundheitswesen war, lässt sich nach derzeitigem Forschungsstand reichsweit nicht belastbar angeben. Schon 2001 hieß es im Deutschen Ärzteblatt, für diesen Bereich lägen nur wenige Einzelstudien vor.8 Genau diese Lücke bearbeitet Günther Siedbürger für Niedersachsen.9

🕵 Haben die Menschen es gewusst?

Im Workshop im Frühjahr hat sich die Gruppe zwei ältere Fernsehfilme angesehen: ehemalige Zwangsarbeiterinnen aus Polen und der Ukraine, zurückgeführt an die Orte ihrer Zwangsarbeit, und daneben die wenigen sehr alten Deutschen, die sich erinnern konnten. Ein Befund ist die Symmetrie des Relativierens, und zwar auf beiden Seiten. Von deutscher Seite klang es so: „Aber bei uns hattest du es ja doch ganz gut.“

Wahrgenommen wurde Zwangsarbeit von der Bevölkerung. Sie fand nicht im Verborgenen statt, sondern auf den Höfen, in den Fabriken, im Bergwerk.

Exkurs: Die Kennzeichnung der Polen, 1940

Am 8. März 1940 erging ein Bündel von Bestimmungen, die sogenannten Polenerlasse. Veröffentlicht wurde davon im Reichsgesetzblatt nur ein Teil: die Pflicht, ein gelbes, auf die Spitze gestelltes Quadrat mit violettem „P” an der rechten Brustseite zu tragen, in Kraft ab dem 1. August 1940.10 Der Rest erging intern:

  • Verbot, den Wohnort zu verlassen,

  • Verbot öffentlicher Verkehrsmittel,

  • Ausgangssperre,

  • Verbot von Kirchen, Gaststätten und Kinos,

  • geringere Lebensmittelrationen,

  • Unterstellung unter die Gestapo statt unter die Justiz,

  • Verbot privater Kontakte zwischen Deutschen und Polen.

Für Sowjetbürger kam am 20. Februar 1942 das Pendant mit dem OST-Abzeichen und dem Lagerzwang.

Im „Altreich“ wurde der Judenstern erst ab dem 19. September 1941 getragen, das „P“ gab es also schon früher.6 Im besetzten Polen waren Jüdinnen und Juden schon seit November 1939 zur Kennzeichnung gezwungen.

🌍 Zwangsarbeit vs. Ausbeutung heute

Unser Gesprächstermin war kurz vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft der Herren in Kanada, Mexiko und den USA. Und auch dort findet man Bezüge zum Thema Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft. Die FIFA und Adidas haben Millionen mit dem offiziellen WM-Ball Trionda verdient. Genäht wurden die Bälle in Sialkot in Pakistan; die Stadt gilt als Hauptstadt der Fußballproduktion. Der Auftrag soll zehn Millionen Bälle umfasst haben. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers lag bei 150 Euro. Ein Teil der Beschäftigten dort verdient den pakistanischen Mindestlohn von 40.000 Rupien im Monat, rund 120 Euro.11,12

Nein, Ausbeutung heutzutage kann man nicht gleichzusetzen mit der Zwangsarbeit in der Nazi-Zeit. Auch handelt es sich um verschiedene Dinge: die verstorbenen Arbeitsmigranten für die FIFA-WM in Katar, die Pflegeanwerbung, die Soldaten aus Nordkorea und Kenia für Russlands Krieg, das Gold in den Eheringen, die Schokolade.

Nach einer Schätzung der International Labour Organization (ILO) für das Jahr 2021 befanden sich weltweit 27,6 Millionen Menschen in Zwangsarbeit, definiert als Arbeit unter Androhung einer Strafe, zu der sich niemand freiwillig angeboten hat.13

Die Grenzziehung und Differenzierung ist selten leicht, aber nötig. Gibt es bei angeworbenen Pflegekräften Zwang? Ist es eine freie Entscheidung? Werden hier nicht schlicht massiv Standortvorteile in die Waagschale geworfen, „aber alles noch im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“? Auch Zwangsprostitution unter falschen Versprechungen ist etwas anderes als Lohnmigration mit Lohndumping. Das ist nicht Verharmlosung. Nur: Wenn wir alle Ausbeutung Zwangsarbeit nennen, hätten wir kein Wort mehr für Zwangsarbeit.

🧭 Legitimer Transfer vs. Relativieren

Und wann immer man die Verbrechen aus dem Dritten Reich mit der Gegenwart besprechen, droht die große Gefahr, die Shoah zu relativieren. Die Shoah ist in Dimension und Systematik singulär. Legitim halten wir die Analyse von Mechanismen: wo passiert Ausgrenzung, wo Entmenschlichung, wo werden Normen schrittweise verschoben. Diese Analyse liefert uns keine abschließenden Antworten, aber bietet die Chance, unsere eigenen Meinungen „vielleicht auch nur in Millimetern“ etwas zu verändern.

Zwei Sätze, die im Gespräch fallen, lauten (Achtung: Petitessen-Warnung) übrigens präziser etwas anders:

  1. Marx behauptet im „Achtzehnten Brumaire“ nicht, Geschichte wiederhole sich; genau genommen schreibt die Beobachtung Hegel zu, er reklamiert nur die Pointe für sich, dass einmal als Tragödie und dann als Farce stattfinde.14

  2. Die „Gnade der späten Geburt“ stammt nicht von Helmut Kohl (er hat sie nur populär gemacht), sondern von Günter Gaus, der sie theologisch meinte: als eine Gnade, die keine Schuld tilgt.15

„Praxis“ Pointer

  1. Erinnerungsarbeit ist keine Gedenkstättenpflicht, sondern ein Werkzeug der Selbstreflexion: Die Frage lautet nicht, was die Kollegen damals taten, sondern woran man im eigenen Alltag merkt, dass man Menschen nach ihrer Verwertbarkeit sortiert.

  2. Die Sprechzimmer bleiben offen: Das ist keine Sonntagsrede, sondern eine berufsrechtliche und berufsethische Aussage.

  3. Genauigkeit ist Teil der Haltung: Wer heutige Ausbeutung „Zwangsarbeit“ nennt, ohne zu prüfen, ob Zwang vorliegt, macht den Begriff unbrauchbar und liefert denen ein Argument, die relativieren wollen.

  4. Für die eigene Lieferkette gilt dasselbe wie für jede Intervention: erst nachsehen, dann behaupten. Gold etwa steht auf der Liste des US-Arbeitsministeriums für Waren, die mit Kinder- oder Zwangsarbeit hergestellt werden; die Liste nennt Ware und Herkunftsland, aber keine Betroffenenzahlen.

Und wer weiter zurückblättern mag: Wie das Projekt vor vier Jahren über sich selbst sprach, steht in einem einst geführten Interview mit Sandra Blumenthal (damals noch ohne Doppelname) und Thomas Maibaum. Der Satz, der alles zusammenfasst, steht schon dort: kein Ort der Stille, sondern ein Ort der Begegnung.16

Schönes Wochenende & bis Göttingen!

Literatur

  1. Maibaum T. Die Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt-Rehse; Dissertation. 2007. https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/1888

  2. Abright M. Faschismus. Eine Warnung. Köln: DuMont 2018. https://www.dumont-buchverlag.de/buch/madeleine-albright-faschismus-9783832165123-t-5115

  3. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Erinnerungsprojekt ‘Das leere Sprechzimmer’. https://www.degam.de/das-leere-sprechzimmer

  4. Nathorff H. Das Tagebuch der Hertha Nathorff: Berlin - New York: Aufzeichnungen 1933 bis 1945. 5. Auflage. Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch 2016.

  5. Parteiübergreifende Kritik an Gaulands Äußerungen zur NS-Zeit. Zeit Online. 3.06.2018. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/afd-alexander-gauland-ns-zeit-vogelschiss-bundeskongress-junge-alternative-seebach (accessed 25 Sept 2026).

  6. Spoerer M. Zwangsarbeit im Dritten Reich. Frankfurt am Main: Norbert Wollheim Memorial, J.W. Goethe-Universität / Fritz Bauer Institut 2008. http://www.wollheim-memorial.de/files/993/original/pdf_Mark_Spoerer_Zwangsarbeit_im_Dritten_Reich.pdf (accessed 25 Sept 2026).

  7. Herbert U. Fremdarbeiter: Politik und Praxis des ‘Ausländer-Einsatzes’ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches. Berlin: J.H.W. Dietz 1985.

  8. Frewer A, Gottschalk K, Mälzig U, et al. Geschichte und Ethik der Medizin: Zwangsarbeit und Medizin im „Dritten Reich“. Dtsch Ärztebl 2001;98(44):A2866–70. https://www.aerzteblatt.de/archiv/29235/ (accessed 25 Sept 2026).

  9. Siedbürger G. Zwangsarbeit im Gesundheitswesen: Historische und ethische Probleme am Beispiel Niedersachsen (1939-1945). 1. Auflage. Göttingen: Cuvillier Verlag 2023.

  10. Polizeiverordnung über die Kenntlichmachung im Reich eingesetzter Zivilarbeiter und -arbeiterinnen polnischen Volkstums. 1940. https://apps.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/dokumente/texte/00353/index.html (accessed 25 Sept 2026).

  11. Parker N. Fury as Fifa rakes in millions from official £130 World Cup footballs made by workers paid just £26 A WEEK. 2026. https://www.thesun.co.uk/sport/39004109/fifa-world-cup-balls-workers-paid-little/

  12. Heßbrügge R. Die FIFA, Adidas und Ausbeutung hinter dem WM-Ball: Moneyball. 2026. https://www.11freunde.de/wm/die-fifa-adidas-und-ausbeutung-hinter-dem-wm-ball-moneyball-a-dc8665a1-f4e5-4c43-b527-830d5670aa63

  13. International Labour Organization, Walk Free, International Organization for Migration. Global Estimates of Modern Slavery: Forced Labour and Forced Marriage. Genf: International Labour Organization 2022. https://www.ilo.org/publications/major-publications/global-estimates-modern-slavery-forced-labour-and-forced-marriage (accessed 26 Sept 2026).

  14. Marx K. Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte. In: Karl Marx – Friedrich Engels – Werke (MEW). Berlin: Dietz 115.https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1852/brumaire/kapitel1.htm (accessed 25 Sept 2026).

  15. Gaus G. Wo Deutschland liegt: eine Ortsbestimmung. Hamburg: Hoffmann und Campe 1983.

  16. Nößler D. „Das leere Sprechzimmer“ erinnert an eine „Zeit, die auch Ärzte in schrecklicher Weise mitgeprägt haben“. Ärzte Zeitung: Panorama. 22.09.2022. https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Das-leere-Sprechzimmer-erinnert-an-eine-Zeit-die-auch-Aerzte-in-schrecklicher-Weise-mitgepraegt-ha-432434.html (accessed 17 Aug 2026).

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