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Avatar von Dr. med. Sandro Stehle

Hallo, eine Anmerkung zu diesem Abschnitt "Ich habe einfach aus Spaß ein bisschen positiv und negativ prädiktive Werte ausgerechnet. Die findet man auch hier in der Literatur. Also wir reden von einer Sensitivität von irgendwas so 85 bis 92 Prozent und einer Spezifität von mindestens 92 Prozent, eher höher. Und die Spezifität soll ja durch diese Zweitbefundung vergrößert werden. Selbst wenn ich diese Werte nehme und so eine NSCLC-Prävalenz bei starken Rauchern von 14 Prozent annehme, dann produziere ich bei 100.000 Gescreenten schlappe 7.000 Falsch-positive."

Hier wird nicht der PPW und NPW berechnet, sondern die Falsch-pos. Rate.

Bei Prävalenz von 14%, Sens. und Spez von je 92% ist der PPW 65% und der NPW 98,6%.

Der PPW betrachter vom Ergebnis des Test aus. Wie wahrscheinlich ist es wirklich Krank zu sein, falls der Test pos. ist (nämlich zu 65%). Der NPW die wahrscheinlich es ist, gesund zu sein, wenn der Test neg. ist (nämlich 98,6%). D.h. jemand mit neg. Screen kann sich recht sicher sein, dass er keinen Krebs hat. Jemand mit pos. Test kann aber zu ca 35% gesund sein.

Avatar von Denis Nößler

Bei der Menge Falsch-positiver waren wir schon so bass, dass ich die PPV und NPV dann direkt vergessen habe durchzusagen. Danke fürs Nachrechnen und Nachliefern.