In eigener Sache: Unnötige Substack-Mails abbestellen
Uns erreichen seit einiger Zeit Rückmeldungen, die alle in dieselbe Richtung gehen: Seit dem Abo des EvidenzUpdate landen plötzlich Newsletter im eigenen Mail-Postfach, die man nie bestellt hat. Die Mails kommen teilweise von Publikationen Dritter, die viele Leserinnen und Leser schwer erträglich finden. Deshalb hier kurz die Erklärung und die Anleitung zum Abstellen.
Woher die Mails kommen
Das EvidenzUpdate wird auf Substack gehostet. Substack ist nicht bloß eine Versandsoftware, sondern ein Netzwerk aus Blogs. Wer uns frisch abonniert, bekommt im selben Moment von Substack ein Fenster mit weiteren Vorschlägen angezeigt (teils mit bereits gesetzten Häkchen). Ein Klick auf „Subscribe“, und man hat drei, vier Newsletter mehr, ohne das bewusst entschieden zu haben. Dazu kommen Mails, die Substack selbst verschickt: Wochenübersichten, Leseempfehlungen, Hinweise aus dem Netzwerk.
Wir sprechen selbst keine Empfehlungen aus. Auf die algorithmischen Vorschläge der Plattform haben wir als Herausgeber keinen Einfluss. Wir können weder sehen noch steuern, was Euch und Ihnen dort angezeigt wird.
So schaltet man das ab
Der schnelle Weg: In jeder unerwünschten Mail ganz unten auf „Unsubscribe“ klicken. Das beendet genau dieses eine Abo. Aber bitte nicht beim EvidenzUpdate.
Der gründliche Weg geht über substack.com/settings (dort mit der Mailadresse anmelden, mit der man sich registriert hat):
Abonnements zeigt eine Liste aller Publikationen, für die man registriert ist. Alles, was man nicht haben möchtet, dort einfach abbestellen.
Benachrichtigungen: Hier lassen sich unter Marketing die Schalter für Aktivitätsübersichten, Leseempfehlungen und Marketing deaktivieren. Wer die Substack-App nutzt, findet dieselben Einstellungen dort unter „Settings“ → „Notifications“.
Das EvidenzUpdate bleibt davon unberührt, man bekommt uns weiterhin, auch wenn alles andere ausgeschaltet wird.
Warum wir (noch) bei Substack sind
Die ehrliche Antwort: weil es der einfachste Weg war, für das EvidenzUpdate eine eigene Online-Präsenz aufzubauen. Versand, Abo-Verwaltung, Bezahlfunktion und Webseite aus einer Hand, ohne eigene Infrastruktur, ohne monatelangen Aufbau. Für ein ehrenamtlich begonnenes Projekt und eine Mini-Redaktion, die ihre Zeit lieber in Recherche steckt als in Serveradministration, war das die pragmatische Entscheidung.
Dass diese Bequemlichkeit Nebenwirkungen hat, nehmen wir sehr ernst. Wir prüfen deshalb Alternativen und werden wechseln, sobald wir eine gefunden haben, die trägt. Wenn es so weit ist, sagen wir Bescheid.
Bis dahin: Vielen Dank für Euer und Ihr Verständnis.
Die vom EvidenzUpdate.


