Hallo! Eigentlich stünde an dieser Stelle jetzt Episode 209. Am Freitag, 2. Oktober, saßen wir mittags im gut besuchten Hörsaal 011 in Göttingen. Letzter Kongresstag, vor uns die letzte Keynote, nach uns die Abschlussveranstaltung.
Mit auf dem Podium waren Sonja Optendrenk, Unparteiische Vorsitzende des G-BA, und Tim Mathes vom IQWiG, der kurzfristig für Michaela Eikermann eingesprungen ist (danke an beide und das IQWiG). Martin Scherer kam frisch aus seiner Keynote. Sogar ein Grußwort aus dem Gesundheitsausschuss des Bundestags hatten wir noch über Nacht bekommen. Und im Saal saßen Leute, die rege mitdiskutiert haben, als ginge es um ihr eigenes Sprechzimmer. Ging es ja auch.
Nach der Veranstaltung dann die Hiobsbotschaft, eine Nachricht, die man als Podcaster nie hören will, ein Schlag in die Magengrube: Die Aufnahme ist nichts geworden. Wo Tonspuren sein sollten, liegen Dateien mit null Byte. Kein Podcast, kein Transkript, nichts.
Mit klaren Worten: Die Technik hat‘s vergeigt, Monate von Arbeit sind mehr oder weniger für die Katz. Wir sind noch immer fassungslos und unendlich traurig.
Ein Gespräch über Priorisierung, das am Ende selbst hinten runtergefallen ist: diese merkwürdige Ironie entgeht auch uns nicht. Lustig finden wir es trotzdem nicht.
Es tut uns aufrichtig leid für alle, die im Saal waren und die noch einmal reinlesen wollten haben. Für Tanja Machalet (SPD) aus dem Bundestag, die die Aufzeichnung gerne bekommen wollte. Für unsere Gäste, die sich einem Live-Podcast ausgesetzt haben. Und für alle, die zu Hause auf die Folge gewartet haben.
Bitte entschuldigt.
Was wir von unseren Versprechungen vor Ort nach halten können:
die kommentierte Literatur zum Gespräch, unten gegliedert wie die Live-Shownotes im Hörsaal,
die Folien von Martin Scherers Keynote „Gesundheit gestalten – zwischen Medizinoverkill, verpasster Verhältnisprävention und verschleppten Reformen“,
und die Tonspur dazu, denn die Keynote-Aufnahme hat überlebt.
Macht‘s trotzdem gut, bleibt uns gewogen und auf bald!
Schreibt uns (auch Sprachnachricht) via SMS (+49-158-886-414-80), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de).
Keynote von Martin Scherer
Literatur zur Podiumsdiskussion
Kommentiert, gruppiert und als kleiner Trost offen für alle.
Zum Einstieg: Keynote und Ausgangslage
Scherer M, Zimmermann T, Hummers E. Primärversorgungssystem in Deutschland: Evidenz, Chancen und Implementierung. Bundesgesundheitsbl Published Online First: 17 September 2026. doi: 10.1007/s00103-026-04296-6
→ Der Unterbau der Keynote: warum Systeme mit starker, koordinierender Primärversorgung besser abschneiden und wie das hierzulande gehen könnte. Von hier kamen wir zu den Prinzipien „Aufhören können“ und „Offen priorisieren“.Hildebrandt M, Pioch C, Dammertz L, et al. Quantifying Low-Value Care in Germany: An Observational Study Using Statutory Health Insurance Data From 2018 to 2021. Value Heal 2025;28(6):884–93. doi: 10.1016/j.jval.2024.10.3852
→ Ein Beleg dafür, dass „nichts geht raus“ messbar ist: Low-Value Care in GKV-Routinedaten, erfasst mit 24 Indikatoren.Windeler J. Sparolympiade – warum nur billiger, nicht besser? 2025. https://observer-gesundheit.de/sparolympiade-warum-nur-billiger-nicht-besser/ (accessed 17 Dec 2025).
→ Jürgen Windelers Gegenrede zur FinanzKommission: Was besser ginge, steht längst in den Gutachten des Sachverständigenrats. Sparen ersetzt kein Bessermachen.Bökenkötter H, Gabriel M. G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk sieht sich als Streiterin der Selbstverwaltung. 2026. https://www.aerztezeitung.de/Politik/G-BA-Vorsitzende-Sonja-Optendrenk-sieht-sich-als-Streiterin-der-Selbstverwaltung-464330.html (accessed 8 Sept 2026).
→ Über das Selbstverständnis der neuen G-BA-Vorsitzenden, ihre Skepsis gegenüber Leistungskürzungen und wann sie den Konflikt mit der Politik nicht scheut.
Stimmt der Befund? Das Hautkrebs-Screening
FinanzKommission Gesundheit. FinanzKommission Gesundheit – Bericht, Stand 30. März 2026. Bundesministerium für Gesundheit 2026. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/F/FinanzKommission_Gesundheit/FinanzKommissionGesundheit_Erster_Bericht_20260330.pdf
→ Der Anlass: Reformempfehlung Nr. 7 (S. 126), das Hautkrebs-Screening auszusetzen und zu überprüfen. Außerdem hält die Kommission fest (S. 74), dass Rationierung auch verdeckt erfolgen kann, etwa über Budgetierung oder Wartezeiten.Gesetzesbeschluss: Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), Drucksache 411/26. 2026. https://dserver.bundestag.de/brd/2026/0411-26.pdf
→ Die Antwort des Gesetzgebers: kein Aussetzen, sondern ein Prüfauftrag an den G-BA bis Ende 2027. Ein Lehrstück darüber, wie schwer das Herausnehmen fällt.Nößler D, Scherer M. Macht euch nackig! Übers große Hautgucken: FKG & BStabG, Teil 3: Hautkrebs-Screening. EvidenzUpdate 2026;7(181). doi: 10.69156/POD.001/2026.05.00181
→ Unsere eigene Folge zur FKG-Empfehlung zum Hautkrebs-Screening und dazu, was die Evaluationen zeigen konnten und was nicht.
Was kommt rein? Schwerpunkt Adipositas
Müller MU. »Wir führen eine rückständige Diskussion über Adipositas«. DER SPIEGEL 2026;(32):74–5. https://www.spiegel.de/wirtschaft/sonja-optendrenk-die-frau-die-ueber-therapien-fuer-74-millionen-versicherte-entscheidet-a-bac5bdce-1514-43ab-8d9c-cff2141323ed (accessed 31 July 2026).
→ Das Optendrenk-Interview, das die Tür einen Spalt öffnet: Die G-BA-Vorsitzende nennt die deutsche Adipositas-Debatte rückständig und fordert eine Diskussion über neue Regeln für Adipositas und Adipositas-Therapien.Gemeinsamer Bundesausschuss. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie: Anlage II (Lifestyle Arzneimittel) – Ergänzung und Aktualisierung. Berlin: Gemeinsamer Bundesausschuss 2026. https://www.g-ba.de/downloads/39-261-8015/2026-09-17_AM-RL-II_Ergaenzung-Aktualisierung.pdf
→ Aber erst mal bleibt von Gesetzes wegen die Tür zu: Zwei Wochen vor dem Podium hat der G-BA die Lifestyle-Liste aktualisiert, weil es in § 34 SGB V so vorgeschrieben ist. Liraglutid und Orlistat zur Gewichtsreduktion stehen jetzt wirkstoffbezogen darin, für alle Fertigarzneimittel.Robert Koch-Institut. Verbreitung von Adipositas und Rauchen bei Erwachsenen in Deutschland – Entwicklung von 2003 bis 2023. Published Online First: 2025. doi: 10.25646/12990
→ Die Größenordnung, falls die Tür aufginge: Der Anteil der Erwachsenen mit Adipositas stieg von 12,2 Prozent (2003) auf 19,7 Prozent (2023).Johansson M, Guyatt G, Montori V. Guidelines should consider clinicians’ time needed to treat. BMJ 2023;380:e072953. doi: 10.1136/bmj-2022-072953
→ Time needed to treat: Jede Innovation und jede Leitlinie kostet Arztzeit, und Zeit ist die Währung, in der im Sprechzimmer und am Krankenbett priorisiert wird.Grandt D, Lappe V, Schubert I. Arzneimittelreport 2026/1. Fokus: Bedarfsgerechte Versorgung bei einnahmenorientierter Ausgabenpolitik? Berlin: BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg) 2026. doi: 10.30433/arzneimittel.2026.01
→ Wenn etwas reinkommt, muss anderswo etwas raus: Der jüngste Barmer-Arzneimittelreport rechnet für Herzinsuffizienz und Asthma bronchiale vor, was eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik seit 2014 bedeutet hätte. Zugleich nennt er die De-Implementierung von Low-Value Care ein bisher nicht strukturiert genutztes Element (S. 33) und fordert neben der frühen eine „späte“ Nutzenbewertung (S. 34).
Offene Tür (1): Alzheimer-Antikörper
Gemeinsamer Bundesausschuss. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie: Anlage XII – Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a SGB V: Lecanemab (frühe Alzheimer-Krankheit). Berlin: Gemeinsamer Bundesausschuss 2026. https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/1257/
→ Zusatznutzen nicht belegt, verordnungsfähig ist Lecanemab trotzdem. Die Bewertung wirkt auf den Preis, nicht auf die Versorgung.Gemeinsamer Bundesausschuss. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie: Anlage XII – Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach § 35a SGB V: Donanemab (frühe Alzheimer-Krankheit). Berlin: Gemeinsamer Bundesausschuss 2026. https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/1278/
→ Dasselbe Muster, zwei Monate später: für Donanemab.Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Lecanemab (frühe Alzheimer-Krankheit); Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V; Dossierbewertung. 2025. doi: 10.60584/a25-111
→ Die Bewertung hinter dem Lecanemab-Beschluss. Ausgewertet wurden Daten nach 18 Monaten Behandlung. Wer schaut in drei Jahren wieder hin?Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Donanemab (frühe Alzheimer-Krankheit); Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V; Dossierbewertung. 2026. doi: 10.60584/a25-134
→ Das Gegenstück für Donanemab.Hirsch H. Zwischen Zeitgewinn und Zusatznutzen: Was Lecanemab und Donanemab für den Market Access in Deutschland zeigen. 2026. https://www.observer-gesundheit.de/zwischen-zeitgewinn-und-zusatznutzen (accessed 1 June 2026).
→ Die pharmazeutische Market-Access-Perspektive: Die Verfahren hakten nicht erst im Dossier, sondern schon bei der Übersetzung klinischer Evidenz in den deutschen Bewertungsrahmen.Nößler D, Duning T, Scherer M. Lecanemab und Donanemab: Hoffnung, Hype oder Überforderung?: Mit Thomas Duning, live vom DEGAM-Kongress. EvidenzUpdate 2025;6(152). doi: 10.69156/POD.001/2025.10.00152
→ Unsere Live-Folge vom DEGAM-Kongress 2025, auf den Tag genau ein Jahr vor Göttingen.
Offene Tür (2): PCSK9 und ATTR
U.S. Food and Drug Administration. FDA Approves First Oral Therapy that Inhibits Proprotein Convertase Subtilisin/Kexin Type 9 (PCSK9) to Lower Bad Cholesterol in Adults with High Cholesterol. 2026. https://www.fda.gov/drugs/news-events-human-drugs/fda-approves-first-oral-therapy-inhibits-proprotein-convertase-subtilisinkexin-type-9-pcsk9-lower (accessed 19 Aug 2026).
→ Die nächste Tür: Enlicitide, der erste orale PCSK9-Hemmer, ist in den USA schon zugelassen.Fontana M, Masri A, Solomon SD, et al. Eplontersen for transthyretin amyloid cardiomyopathy. N Engl J Med 2026;NEJMoa2608510. doi: 10.1056/NEJMoa2608510
→ CARDIO-TTRansform: Bei der ATTR-Kardiomyopathie senkte Eplontersen das Risiko für den primären Endpunkt nicht. Trotzdem steht die Tür offen.
Verdeckt priorisiert im Sprechzimmer und am Bett
Korownyk C, McCormack J, Kolber MR, et al. Competing demands and opportunities in primary care. Can Fam physician Med Fam Can 2017;63(9):664–8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28904027
→ Die Rechnung hinter „Priorisiert wird ohnehin“: Allein die Leitlinien zu chronischen Erkrankungen und Prävention bräuchten 11 plus 7 Stunden am Tag.Strech D, Danis M, Löb M, et al. Ausmaß und Auswirkungen von Rationierung in deutschen Krankenhäusern. Dtsch Med Wochenschr 2009;134(24):1261–6. doi: 10.1055/s-0029-1225273
→ Priorisierung am Krankenbett: Über drei Viertel der befragten Ärztinnen und Ärzte in Kardiologie und Intensivmedizin (n = 507) gaben an, Patienten nützliche Maßnahmen aus Kostengründen vorenthalten zu müssen. Häufig, also mindestens wöchentlich, taten das allerdings nur 13 Prozent.Fuchs C, Nagel E, Raspe H. Rationalisierung, Rationierung und Priorisierung – was ist gemeint? Deutsches Ärzteblatt 2009;106(12):A554-7.
→ Die Begriffe, sauber sortiert.130. Deutscher Ärztetag. Priorisierung versus Rationierung von Gesundheitsleistungen. Hannover: Bundesärztekammer 2026. https://130daet.baek.de/data/media/BIc161.pdf
→ Der Ärztetag fordert Gesetzgeber und Bundesregierung zu einem breiten gesellschaftlichen Diskurs über Priorisierung auf (146 : 9 Stimmen bei 16 Enthaltungen). Eine Verschiebung der Entscheidung auf die Ärzteschaft lehnt er ausdrücklich ab.Bundesärztekammer. 130. Deutscher Ärztetag Hannover, 12.–15. Mai 2026. Beschlussprotokoll. 2026. https://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/130-daet-2026-in-hannover
→ Das Beschlussprotokoll des Ärztetags, mit dem Abstimmungsergebnis zu Ic-161.Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO). Priorisierung medizinischer Leistungen im System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Deutsches Ärzteblatt 2007;(11):531–5.
→ Die Vorgeschichte: Durchdacht war das alles schon 2007.
Kosten-Nutzen-Bewertung und QALY
Helse- og omsorgsdepartementet. Meld. St. 34 (2015–2016) Verdier i pasientens helsetjeneste. Melding om prioritering (engl.: Principles for priority setting in health care). 2016. https://www.regjeringen.no/contentassets/439a420e01914a18b21f351143ccc6af/en-gb/pdfs/stm201520160034000engpdfs.pdf
→ Das Gegenmodell zum UK: Norwegens Prioritätenprinzipien, vom Parlament gebilligt.Helse- og omsorgsdepartementet. Meld. St. 38 (2020–2021) Nytte, ressurs og alvorlighet. Prioritering i helse- og omsorgstjenesten. 2021. https://www.regjeringen.no/no/dokumenter/meld.-st.-38-20202021/id2862026/
→ Die Fortschreibung: Nutzen, Ressourcenaufwand und Schweregrad gelten seitdem per Parlamentsbeschluss für das gesamte norwegische Gesundheits- und Pflegewesen.Williams A. QALYs and ethics: A health economist’s perspective. Soc Sci Med 1996;43(12):1795–804. doi: 10.1016/s0277-9536(96)00082-2
→ Der Klassiker zur Ethik des QALY, geschrieben von einem Gesundheitsökonomen, der die ethischen Einwände gegen QALYs in der Priorisierung sortiert und ihnen antwortet.Nößler D, Popert U, Scherer M. Was darf ein gewonnenes Lebensjahr kosten?: Über Resilienz, Priorisierung und ein deutsches Tabu. EvidenzUpdate 2026;7(206). doi: 10.69156/POD.001/2026.09.00206
→ Unsere Folge mit Uwe Popert: Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf. Wir drücken uns davor.
Was müsste sich ändern?
Gemeinsamer Bundesausschuss. Stellungnahme der Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zum Pharmadialog - Reform des AMNOG-Prozesses. 2026. https://www.g-ba.de/downloads/17-98-6161/2026-09-16_GBA_Stellungnahme_Pharma_Reform_AMNOG.pdf (accessed 24 Sept 2026).
→ Reevaluation ja, aber gezielt: Eine zwingende Re-Bewertung nach drei bis vier Jahren lehnt der G-BA wegen einer „immensen Steigerung der Verfahrenszahlen“ ab. Stattdessen schlägt er eine erneute Bewertung vor, wenn nur ein „Potential für einen therapierelevanten Zusatznutzen“ besteht.Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und in der Pflege. Gutachten 2025: Preise innovativer Arzneimittel in einem lernenden Gesundheitssystem. PUBLISSO 2025. doi: 10.4126/FRL01-006510673
→ Der Rat empfiehlt, die Kosten-Nutzen-Bewertung auszuweiten und für eine Liste priorisierter Arzneimittel verpflichtend zu machen (S. 38). Zum Thema gehört auch der Arzneimittelreport oben (Grandt et al.).Deutscher Ethikrat. Bundestag-Drucksache 17/4621. Stellungnahme des Deutschen Ethikrates: Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen - Zur normativen Funktion ihrer Bewertung. 2011. https://dip.bundestag.de/drucksache/stellungnahme-des-deutschen-ethikrates-nutzen-und-kosten-im-gesundheitswesen/30974
→ Die Legitimationsfrage: Offene Kriterien sind allemal besser als verdeckte und damit intransparente Leistungsbegrenzungen. Bleibt offen, wer sie beschließt – Parlament oder Selbstverwaltung.Esmail R, Ibargoyen-Roteta N, Otte M, et al. Editorial: Translation of health technology reassessment and its outputs of disinvestment, de-implementation and de-adoption of drugs and medical devices in practice-what have we learned? Frontiers in Pharmacology 2025;16. doi: 10.3389/fphar.2025.1700196
→ Wie aus Reassessment Praxis wird: Disinvestment, De-Implementierung, De-Adoption und was man daraus gelernt hat.



